Hilfe & FAQ

Wenn du Hilfe benötigst, erreichst du uns per E-Mail hello@almababycare.com täglich von 09.00 - 18.00 Uhr.

Das Thema „green-washing“ ist in der Kosmetik-Branche unglaublich weit verbreitet. Dem Kunden wird dabei suggeriert, dass er ein Naturprodukt kauft. Hersteller arbeiten hier mit der Verpackung, der Farbgebung, visuellen Elementen. Beispielsweise reicht die Erwähnung von Lavendelöl oft aus um den Kunden glauben zu lassen, dass er ein grünes Produkt kauft. Es gibt auf europäischer Ebene keine gesetzliche Reglung, ab wann etwas als „Naturkosmetik“ bezeichnet werden darf. Österreich ist hier eine Ausnahme, wir haben strengere Gesetze was die Kennzeichnung anbelangt. Kosmetikprodukte sind von ihrer Zusammensetzung für den Kunden schwierig nachzuvollziehen, das macht das green washing leichter als etwa im Bereich von Nahrung. In den letzten Jahren haben sich hier Gott sei Dank viele Initiativen und Websites entwickelt, die den Konsumenten helfen ihre Produkte samt Inhaltsstoffen realistisch zu beurteilen.

Naturstoffe kosten mehr als Erdölprodukte, auch wenn es dahinter leider keine schlüssige Erklärung gibt. Und Rohstoffe aus biologischer Landwirtschaft kosten dann noch ein entscheidendes Stück mehr. Das hat damit zu tun, dass es oft kleine Betriebe sind, die achtsam mit der Natur und dem Boden umgehen. Handarbeit ist ein wichtiger Faktor und es werden alle Menschen, die an der Produktion beteiligt sind auch fair bezahlt.

Abgesehen von individuellen Komponenten wie dem Duft ist die Verwendung von Rohstoffen aus biologischem Anbau in meinen Augen ein Muss. Die Babyhaut ist so dünn und durchlässig was alle Substanzen anbelangt mit denen sie in Berührung kommt, das gilt eben leider auch für Schadstoffe. Es sollte also eine Selbstverständlichkeit sein hier auf entsprechende Qualität zu achten.

Für uns war von Anfang an selbstverständlich, dass die gesamte Alma Babycare Serie von der Austria Biogarantie zertifiziert wird.

Da es auf europäischer Ebene keine einheitlichen Regelungen gibt, greift man auf privatrechtliche Standards zurück. Der COSMOS-Standard, Natrue und ECEAE sind internationale Garanten für entsprechende Rohstoffe bzw. Produktion. In Österreich gibt es das Kodexkapitel „Biokosmetik und Naturkosmetik“ das von der Austria Biogarantie zertifiziert wird. Die Gütesiegel dieser Zertifizierungen sind immer auf den Verpackungen der Produkte zu finden. Das gibt in der vorhandenen Produktflut etwas Orientierung.

Viele Hersteller haben aber einfach ihre eigenen Embleme entwickelt, die suggerieren, dass die Kosmetika entsprechend produziert bzw. getestet sind. Dem ist aber nicht so, sondern die Produkte entsprechen dann lediglich internen Standards. Wichtig zu wissen ist, dass Naturkosmetik nicht gleich Biokosmetik ist, sondern die Letztere ein Teilgebiet darstellt. Denn Pflanzenwirkstoffe können natürlich auch aus nicht biologischem Anbau stammen.

Pflanzenöle können im Gegensatz zu Paraffin- oder Silikonölen gut in die Haut einziehen. Diese bilden einen Film, der sich zwar beim Auftragen glatt und angenehm anfühlt, aber durch die körperfremden Stoffe mit denen die Haut nichts anzufangen weiß, wird sie in ihrer Funktion behindert und büßt langfristig wichtige Fähigkeiten ein. Pflanzenöle unterschieden sich hier enorm, alleine im chemischen Aufbau. Die Haut ist in der Lage die Ölsäuren und die sekundären Pflanzenwirkstoffe wie Antioxidantien oder Vitamine direkt in die Zellmembran einzubauen. Das gilt für die dünne, durchlässige Babyhaut natürlich umso mehr.

Ätherische Öle sind ein hoch konzentriertes Pflanzenprodukt. Die Verwendung von ausschließlich biologisch angebautem Material ist uns ein besonderes Anliegen, weil sich etwaig verwendete Chemikalien in der Herstellung von ätherischen Ölen anreichern. Man hört öfter, dass ätherische Öle durch ihre hohe Konzentration zu Hautirritationen führen – in der Erfahrung ist das bei Produkten aus biologischem Anbau so gut wie nie der Fall. Meistens sind das eben Öle die aus herkömmlich angebauten Pflanzen gewonnen wurden oder die bei der Verwendung nicht mehr frisch sind. Auch die Dosierung spielt eine wichtige Rolle – gerade bei Babyprodukten gilt hier „Weniger ist Mehr“.

Aprikosenkernöl hat einen sehr zarten Geruch, der toll mit dem Körperduft verschmilzt. Das ist für Babys und das Bonding ganz wichtig, weil der Geruch der Mutter nicht überlagert wird. So können Baby und Eltern einander gut riechen.

Avocado-Öl ist ein Multitalent, es hat beinahe einen wachsartigen Charakter, gibt ein samtiges Hautgefühl und schützt sehr gut. Gleichzeitig dringt es aber auch tief in die Haut ein.

Mohnöl haben wir ausgesucht, weil es besonders gut und leicht in die Haut einzieht, es ist sehr zart und außerdem ein tolles regionales Produkt.

Was die Düfte anbelangt haben wir auf „kindertaugliche“ Aromen gesetzt, die auch Erwachsene gerne riechen.

Mandarine ist ein beruhigender Duft und gleichzeitig ein regelrechter „Happymaker“.

Benzoe umhüllt und spendet Schutz, wie eine aromatische Kuscheldecke.

Die Rosengeranie gilt als Vermittler, sie wirkt harmonisierend und fördert die Kommunikation.

Die Atlas-Zeder ist dieser riesige, starke Baum der unglaublichen Halt und Wurzeln gibt – das tut Baby und Eltern in dieser turbulenten Zeit gleichermaßen gut. Außerdem wirkt das Öl mit seinem holzigen Aroma hautstabilisierend und wie eine Art Anti-Histamin.

Es sind reduzierte, fast minimalistische Wohlfühlprodukte mit dem gewissen Etwas und dabei aus sehr, sehr hochwertigen Zutaten. Ein Öl ist an sich ein einfaches Produkt und die Qualität des Rohstoffs ist von unglaublicher Bedeutung.

Wir haben bewusst zurückhaltende Aromen gewählt, um nicht in das fragile Duft-Gleichgewicht zwischen Eltern und Kind einzugreifen. Alle Produkte sind sehr mild und sanft, um die empfindliche Babyhaut nicht in ihrer Entwicklung zu stören.

In unserer Manufaktur, im 2. Wiener Gemeindebezirk, werden die Produkte entwickelt, getestet, gemischt, gerührt und abgefüllt. Ein sehr aufwändiger, qualitätsgesicherter und behutsamer Prozess.

Unsere Produzentin kennt alle Lieferanten persönlich. Du kannst sicher sein, dass alle Pflanzen und natürlichen Rohstoffe aus kleinen, kontrolliert biologischen Landwirtschaften stammen. Die Betriebe gehen achtsam mit der Natur und dem Boden um und gewinnen aus Blättern, Früchten und Kernen hochwertigste Öle.

Die Rezepturen der Produkte wurden gemeinsam mit der Biochemikerin, Aromatherapeutin und Gründerin von „Less is More“, Dr. Doris Brandhuber, entwickelt.
Was uns dabei wichtig war? Wir wollten die hochwertigsten und besten Rohstoffe aus der Natur in einer unwiderstehlich duftenden Gesamtkomposition vereinen, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse der zarten Babyhaut ausgerichtet ist.